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Anekdoten vom Nürburgring 1975 - 1984

















































Der Nürburgring GmbH wurde 1977 die Lizenz zur Veranstaltung von Formel-1-Rennen auf der Nordschleife durch die CSI-Unterkommission für Rennstrecken und Sicherheit entzogen. Im Vorfeld besichtigen Vertreter der CSI, des AvD, der Nürburgring GmbH und die beiden Formel-1-Fahrer John Watson und Niki Lauda die Nordschleife.

Durch diese Entscheidung war die Formel 1 als Publikumsmagnet in der Eifel verschwunden. Die Nürburgring GmbH und die Unternehmen (Hotels, Restaurants, Lebensmittelhändler. Etc.) im Einzugsbereich des Nürburgrings spendeten Startgelder für einen „Großen Preis von Deutschland“, der außerhalb der Weltmeisterschaftswertung und der FIA-Bestimmungen gefahren wurde (ähnlich dem 24-h-Rennen von Le Mans).

Die Startgelder richteten sich nach dem Wert des jeweiligen Fahrers für die Veranstaltung. Dabei wurden die Prämien offen bekannt gegeben. Das Startgeld überstieg dadurch sogar den aktuellen Prämien der damaligen Formel-1-Veranstaltungen. 250.000 Zuschauer wollen sich den „wahren“ Großen Preis von Deutschland am dem Nürburgring nicht entgehen lassen.

Folgende Nennungen gingen ein:

Jochen Mass                         McLaren

Hans-Joachim Stuck              Brabham

James Hunt                           McLaren

Mario Andretti                      Lotus 78

Gunnar Nilsson                       Lotus 78

Rolf Stommelen                      March 761

Derek Bell                             March 761

Jacky Ickx                            March 761

Tim Schenken                         March 761

Carlos Reutemann                   Ferrari 312

Alan Jones                             Shadow

Vittorio Brambilla                  Surtees

Brian Henton                          BRM

Guy Edwards                          BRM

Jacques Laffite                                        

Jean-Pierer Jarier                 ATS-Penske

 

Natürlich erhielten die Veranstalter auch Absagen von Teams wie auch Fahrern :

Tyrrell-Team

Riccardo Patrese                    Shadow

Chris Amon                             Shadow 

           (war schon 1976 nach dem Lauda-Unfall nicht wieder  gestartet)

Jody Scheckter

Emerson Fittipaldi

 

Insgesamt starteten 23 Wagen. Die Startaufstellung erfolgte 3-2-3 versetzt.

Noch vor den Training wurde erwartet, dass die drei deutschen Fahrer in der ersten Startreihe stehen würden. Jedoch wurde durch die Höhe des Preisgeldes der Ehrgeiz von verschiedenen Fahrern geweckt. Es ergab sich folgende Startaufstellung:

 

James Hunt                                Jochen Mass                        Hans-Joachim Stuck

Gunnar Nilsson                             Jacky Ickx

Mario Andretti                             Rolf Stommelen                   Jacques Laffite

 

Das Startduell gewann Strietzel Stuck vor Jochen Mass und James Hunt. Nach der ersten Runde führte Stuck mit 200 Meter Vorsprung vor Mass und Hunt. Dann folgten Andretti, Ickx, Stommelen, Nilsson und Laffite.

Schon in der ersten Runde fiel Guy Edwards (BRM) mit Motorschaden am ‚Flugplatz’ aus. Brian Henton stellte seinen BRM an letzter Stelle liegend in den Boxen ab.

Auf der Positionsanzeige auf dem Dunlop-Turm führte nach dem ‚Pflanzgarten’ James Hunt vor Jochen Mass. Stuck flog im Sprunghügel über die Leitplanken und landete mit seinem Wagen in den Zelten. Zum Glück kamen weder Stuck noch Zuschauer zu körperlichem Schaden.

Mario Andretti fiel mit seinem Underground-Effect Lotus 78 weit zurück. Auf den Kuppen bekamen der Wagen Unterluft und drückte sich hoch.

Gunnar Nilsson musste seinen Lotus mit Motorschaden abstellen. Bei Rolf Stommelen brach die Aufhängung. Jean-Pierer Jarier setzte seinen ATS-Penske in die Leitplanken.

In der vorletzten Runde überholte Jochen Mass im ‚Karussell’ James Hunt. James Hunt musste mit einem defekten Reifen bis zur Box kriechen. An letzter Stelle liegend startete er eine grandiose Aufholjagd und konnte das Rennen noch mit dem neunten Platz und einem neuen ‚inoffiziellen’ Rundenrekord beenden.

250.000 Zuschauer sind begeistert als Jochen Mass das Rennen gewinnt.













Der DRM-Lauf im März 1979 fällt wegen eines Wintereinbruchs mit dichtem Schneetreiben aus.

 

 

Sendreihe: Sport kritisch

Sendetitel: "Der Nürburgring – Das 100-Millionending"

30 min. Film zum Neubau der Grand-Prix-Strecke

Erstsendung: 19. Juni 1979

Alfred Noell drehte 1979 den o. g. Film über die Geschichte des Nürburgrings und die Schätzung der Baukosten für die neue Grand-Prix-Strecke. Die Schätzung der Baukosten seitens der Nürburgring GmbH, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Landrat Adenau betrug zunächst 30 – 40 Millionen DM. Nach einer weiteren Planung wurde die Zahl auf 70 Mio. DM korrigiert. Aufgrund des Titels „Der Nürburgring – ein 100-Millionending“ wurde von den Verantwortlichen Klage gegen den WDR und Alfred Noell eingereicht. Nach der Vereinbarung, erst mal die Fertigstellung abzuwarten, hatte sich das Thema erledigt. Die tatsächlichen Baukosten beliefen sich auf ca. 120 Mio. DM.

Der Film beinhaltet u.a.:

·  einen Rückblick auf die Geschichte des Rings seit 1927 (Lauda-Unfall, Tourenwagen-, Formel 1- und Formel 2-Rennen, Adenau und das alte Fahrerlager im Schnee)

·  die Umgestaltung des Rings 1970 – 1972 nach dem Boykott der Formel-1-Fahrer

·  Stellungnahmen zur Notwendigkeit des geplanten Umbaus z.B. von Otto Flimm, Jochen Neerpasch, Bürger von Adenau und zur Untermauerung des Neubaus leere Parkplätze und Zuschauertribünen













Motorrad-Grand-Prix

Der Motorrad-Grand-Prix wird zum letzten Mal auf der Nordschleife ausgetragen. Toni Mang und Jon Ekerold liefern sich ein packendes Rennen in der 350 ccm Klasse. Jon Ekerold gewinnt mit minimalen Vorsprung und wird Weltmeister.














ADAC 300-Kilometer-Rennen

27. März 1983

Nachdem die Verbindungsstraße zwischen Hohenrain-Schikane und Hatzenbach mit den Räumen für die Rennleitung, etc. in der Tribüne 13 kurz vor dem Rennen fertig gestellt wurde, kehrte der Winter in die Eifel zurück. Am Trainingstag zum 300-Kilometer-Rennen fiel massenweise Schnee. Das Rennen wurde abgesagt.

 

Bitburger Pils ADAC 1000-Kilometer-Rennen

29. Mai 1983

Das letzte 1000-Kilometer-Rennen auf der Nordschleife wurde wegen der Bauarbeiten zum neuen Grand-Prix-Kurs auf der Döttinger Höhe gestartet. Das Rennen selber ging über die verkürzte Nordschleife (20,8 km). 

Nach dem Unfall von Stefan Bellof am Sprunghügel im Pflanzgarten wurde Keke Rosberg gefragt, warum denn Stefan Bellof am Sprunghügel abgeflogen sei und er nicht: Keke Rosberg: „Ich bin sicher schon zu alt, um an dieser Stelle noch mit Vollgas zu fahren.“ Keke Rosberg war zu diesem Zeitpunkt Weltmeister in der Formel 1.



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