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Assen Dutch TT 2002

28. Juni 2002

 

Nachdem alle Differenzen bezüglich des Fortbewegungsmittels, mit dem wir das diesjährige Assen angehen wollten, ausgeräumt waren, ging es am frühen Freitagmorgen in Richtung Assen. In diesem Jahr wollten die beiden Enthusiasten Knatze und Jorge insbesondere die vielen Veränderungen sehen, die es rund um das Rennen gab.

  

Nachdem man um ca. 8.30 Uhr wie üblich bei "De Fledder" aufschlug, folgte direkt eine herzliche Begrüssung durch den legendären Nachbarcampingplatz "De Haar". Uns zur Ehre brannte man einen obligatorischen Wohnwagen ab, was sich in einer imposanten Rauchfahne zeigte. Nachdem man sich häuslich gemacht hatte und sich mit Gerstensaft gestärkt hatte, ging es dann in Richtung Strecke, vorbei am neuen Empfangsbereich des Campingplatzes und der vorbildlich umgestalteten Sanitäranlagen, die wie immer strahlend sauber waren. Die Preise blieben auch trotz Euro-Umstellung recht konstant. An der Strecke flanierten wir entlang der wie immer aufgebauten Verpflegungsstände, wo hauptsächlich holländische Kartoffelspezialitäten und das feinste aus Neptuns Reich feilgeboten wurde.

Auch eine Gruppe Blasehasen gab sich an diesem Tag die Ehre, verschwand dann aber recht schnell in den Wald (wohin auch sonst).

     

Am Anfang der Start/Zielgerade sah man sich zunächst das Training der 125er und der neuen Moto-GP-Klasse an. Die neue Klasse ist mit der Einführung der 4Takter auf jeden Fall eine Bereicherung der Rennsportszene. Insbesondere der Klang der bis zu 230 PS starken Dreizylinder von Aprillia und der Fünfzylinder von Honda ist ein Ohrenschmaus. Danach ging es dann in Richtung Strubbentribüne, wo wir uns die etwas veränderte Strecke ansehen konnten. Lediglich kleine Veränderungen an der Fahrbahn und eine Verkürzung um insgesamt 22 m hatte man vorgenommen. Weiter wurde der komplette Boxenbereich sehr schön modernisiert. Die geänderte Streckenführung hat in diesem Jahr zu interessanten Veränderungen in den Zeiten der Rennfahrer geführt. Die 125er wurden etwas schneller, die 250er fuhren ca. die gleichen Zeiten wie im Vorjahr und die schwerer zu manövrierenden GP-Motorräder der Königsklasse benötigen jetzt sogar etwas länger für den Kurs. Schön war mit anzusehen, daß unser "Waldi" wieder mit von der Partie ist und sofort vielen jüngeren Fahrern zeigt, wir man schnelle Runden dreht.

        

Dadurch, daß das Wetter wirklich nicht eifel-like war und z.T. heftige Regenschauer sich mit Sonnenschein innerhalb von 5-Minuten-Abständen abwechselten,

mußten wir auf der Strubbentribüne unsere Abwehrkräfte mit einer Kombination von einem Kräutergetränk und einem vitaminreichen Fruchttrank stärken. 

Dadurch sichtlich gestärkt und bester Laune ging man dann zurück zu den Campinglagern, wo man als nächstes den "Märchenwald" bei Licht besichtigen wollte.

              

Dadurch, daß sich die Sicherheitskräfte in diesem Jahr eher unauffällig verhielten (wir sahen keine Beschlagnahmungen und nur eine Festnahme), konnte man in diesem Jahr mal wieder alles geben - und es wurde alles gegeben!

Es ist unglaublich, was alles brennen kann, wenn man nur will: Motorräder, Anhänger, Kühlschränke, Sofas etc. Die Stimmung war bombastisch.

           

Bei Nacht ging es dann zu den obligatorischen Fehlzündungs- und Burn-Out-Duellen.

  

Auch pyro- und feuertechnisch gab man einiges zum Besten, was sicherlich den sonst ebenfalls anwesenden Pro-Steilstrecklern gefallen hätte. Auch die Jungs von der Holcombo könnten sich hier sicherlich viele Anregungen holen.

Eine freudige Überraschung gab es übrigens gegen Ende des Tages. Unglaublich aber wahr: Wir konnten unseren Ohren nicht trauen, aber bei einer benachbarte Gruppe von Motorsportfans lief tatsächlich "Im Frühtau die Zwerge.." von H. Schneider. Auf unseren Wunsch wurde es gleich zweimal zum Besten gegeben. Auch eine Live-Version von "Es gibt Reis Baby", in der sich der Meister selbst zu ungeahnter Virtuosität treibt wurde uns zu Ehren abgespielt. Unglaublich!!!!!! aber wahr!

Nachdem wir uns am nächsten Morgen frisch gemacht hatten und das obligatorische niederländische Frühstück bestehend aus Kaffee aus Plastikbechern sowie Puffbrötchen mit Käse zu uns genommen hatten, ging es vorbei an tausenden Rennsportfans zurück gen Heimat.
Assen, natürlich kommen wir wieder und bringen bestimmt beim nächsten Mal auch wieder unsere Freunde mit!

  

"Tot Ziens"

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