+++ Bremsscheiben für Ihr Fahrzeug +++


Auf in den Ring!
www.ok-ring-taxi.com

Diese Webseite verwendet Cookies. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies verwendet werden.

36. Osnabrücker ADAC Bergrennen

23./24. August 2003

Bilder und Bericht von Gunna

Standesgemäß trudeln Knatze, Boller, Michael, Kappa und Gunna am Samstag zur Mittagszeit in der Borgloher Schweiz ein und nehmen mißbilligend die Parkgebühr von zwei Euro pro Fahrzeug in Kauf. Aber bereits die ersten Eindrücke beim Gang durch das Rennwagen-Fahrerlager lassen  den faden Beigeschmack - EUR 18,00 pro Wochenend-Ticket sind viel Geld - in Lust auf Motorsport und ein Bierchen umschlagen. 

     

Neben den Formel-Boliden aus Formel V, Formel 3 und Formel 3000 ist natürlich der Sachs Ford Capri mit schlappen 500 Pferdchen unter Haube der Magnet der Zuschauer. Normalerweise nur im Rennsport Museum in Aschaffenburg zu bewundern, soll hier Roland Asch - auch schon mal Bergmeister im Jahre 1981 auf Ford Escort RS - mit dem Capri den Berg hochfliegen. Ganz besonders gefällt uns allerdings die Aufkleber-Kombination auf einem Alfa - 'ne schöne Gruß nach Schevenhütte -.

        

Die Gummistiefel sind zwar chic, sind aber trotz kleinerer Schauer in der ersten Trainingsphase an diesem Wochenende nicht erforderlich. Überhaupt sind die künstlich geschaffenen Unterstellplätze ausreichend vorhanden - störend allerdings, daß es, obwohl ausgezeichnet, kein alkoholfreies Bier gibt.

 Kaum daß wir ein gemütliches Plätzchen finden, taucht auch schon der NDR auf. 

           

Die beiden von ITH gesponserten Porsche 935 sind ebenso wenig enthusiastisch auf der Strecke wie Roland Asch im Capri - klar, wer will schon so ein Auto zu Klump fahren, aber ein wenig mehr darf es schon sein. Da tritt man bei den beiden BMW CN vom Team Herbert Stenger schon etwas fester auf das rechte Pedal - ja, und die phänomenalsten Drifts dann natürlich bei den Youngtimern  

  

Einfach schön anzusehen, wie sich innerhalb von zwei drei Minuten so unterschiedlich Papp- und Kunststoffschachteln durch die "Coca-Cola-Kurve" schieben.

  

Auch nach den zweiten und dritten Versuch - der Capri soll wieder heil im Museum ankommen.

Ganz anders dagegen die Studie bzw. Prototyp "RIVAGE" der Fa. ITH Technik GmbH. Der 3,6l 6-Zylinder Porsche-Boxer klingt nicht nur sehr gut, er sorgt für entsprechenden Vorschub. Bereitwillig präsentiert man uns das Fahrzeug später im Fahrerlager.

     

Wir können es dem Roland nicht abschlagen - man will ein Foto mit den Steilstrecklern. Überhaupt macht die ganze Truppe um das Team Herbert Stenger einen sehr freundlichen Eindruck. Schließlich weist uns die Avon-Beraterin in das Abziehen von Reifen ein.

  

Im zweiten und dritten Fahrerlager sind dann all unsere Favoriten wiederzufinden. Hier finden wir in einer absolut familiären Atmosphäre genau das, was für uns Motorsport ausmacht: Nähe zu den Autos und den Fahrern, Gespräche über die eine oder andere Anekdote. Die Geschichte von Oliver Harsch über die Rallye, bei der sein Beifahrer Bonbons aus dem Fenster warf, hat uns dabei am besten gefallen.

Nach einer sternenklaren Nacht mit und ohne Schlafsack in Kappas Opel geht es morgens erstmal Brötchen und Kaffee aufholen bei Start und Ziel. Auch der ein oder andere TittyTwister-Besucher kommt zerknautscht hier ins Zelt, um sich unter der Heizlaterne zu wärmen. Nach einem halben Brötchen finden wir uns bereits wieder in Gesprächen mit den Leuten vom Team Totz - uns auch aus der VLN bekannt -. Überhaupt auffällig, wie viele Langstreckenleute so rumlaufen.

         

Auch auf der Rennstrecke gut dabei: Olli mit seinem BMW 320i oder Lothar Hausstätter mit seinem Glas 1024 TS

  

Zum Abschluß steht vor der Abfahrt eigentlich nur noch der Besuch von Klaus Tweddell - wer kennt ihn nicht aus dem nurburgring-Forum - auf dem Programm. Der Klaus mit seinem Marcos Gullwing 1000 GT fährt nur sporadisch bei den Bergrennen mit und war einer der Wenigen aus den historischen Klassen, die nicht auf Gleichmäßigkeit, sondern auf Zeit gefahren sind.

Nach gut einundeinhalb Stunden Heimfahrt kommen wir pünktlich zu Hause an, um noch den Rest der Formel 1, die am Berg ja nicht zugelassen ist, zu gucken. Auch dieses Rennen, man muss es sagen, war sehr spannend.

Bis in zwei Wochen also am Ring.

 

http://www.berg-meisterschaft.de/

zurück

 

Impressum Danksagung

Copyright © Pro Steilstrecke 2000 - 2017