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Willi Martini

Am Nürburgring wurden nicht nur Rennen gefahren sondern auch erfolgreiche Rennwagen gebaut. In den Werkstatträumen hinter der Tribüne entstand von 1951 bis 1953 der Veritas-„Nürburgring“ unter der Leitung von Ernst Loof. Ein Mitarbeiter war Willi Martini aus Adenau. In den sechziger Jahren baute dort Willi Martini seine Martini-BMW auf Basis des BMW 700 sowie weitere Formel-Rennwagen.

 

Es wurden ca. 5 Formel-„M“-Wagen gebaut. Die Idee von Willi Martini war, dem Rennsport-Nachwuchs ein Sprungbrett für den höheren Formelsport zubieten. Leider entstand zeitgleich die Formel V von Volkswagen. Das Ergebnis ist Geschichte. Volkswagen gewann dieses ungleiche Duell gegen den Addene Jong.

 

Schon 1959 baute Willi Martini zusammen mit Wolfgang Graf Berghe von Trips einen Formelwagen, den TCA. Auch frisierte Willi Martini auf Initiative von Graf Berghe von Trips die Motoren des BMW 700. Diese Wagen standen den Werkswagen in nichts nach; waren sie doch auf der Rennstrecke oftmals schneller als die Werkswagen. Später konstruierte Willi Martini auch eigene Karosserien für den BMW 700 – die Martini Coupés.

 

Sogar Juan Manuel Fangio kaufte sechs BMW 700 Coupé von Martini für den argentinischen Motorsport. Willi Martini höchstpersönlich fuhr diesen Wagen noch 1973 beim 1. Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring zum Sieg. Beim 1000km-Rennen 1963 gewann ein Martini-Prototyp die Klasse bis 850 ccm vor einem Abarth.

 

Weitere Highlights aus dem Konstrukteursleben von Willi Martini sind:

 

Aufbau eines Formel-2-Wagen
ein Coupe auf Basis des Morris Cooper
Prototyp (1966) für die Firma Glas mit z.B. versenkten Scheibenwischer, Abrisskante am Heck

Auch im Motorsport war Willi Martini als Fahrer aktiv. So war er 1963 gar Deutscher Bergmeister auf BMW 700. Beim Marathon de la Route 1968 über 86 Stunden auf dem Nürburgring gewann das Martini Team mit drei Wagen den „Coupe des constructeurs“ mt 27.100 zurückgelegten Kilometern. Willi Martini kam mit seinen Fahrerpartner H. Becker und F. Theissen auf den 13. Platz. Bei dem 30. Eifelrennen 1967 auf der Südschleife steht er mit seinem Eigenbau-Formel-Wagen im Formel-2-Rennen am Start. Leider belegt er dort nur den letzten Platz, da die Werkskonkurrenz mit Fahrern wie Jim Clark, Jochen Rindt, John Surtees, etc. zu übermächtig ist.

 

Leider verstarb der Konstrukteur und Förderer des Motorsports und des Nürburgrings Willi Martini im April 2001.

 

Die nachfolgenden Bilder zeigen die Entwicklung und Präsentation des Formel-M. Der Fahrer des Wagens ist selbstverständlich Willi Martini.

         

              

           

     

 

 

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