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Rallye Köln - Ahrweiler

10. - 12. November 2017


Bilder: Mosh
Cockpit-Bericht: Alesi


Sie kamen, sahen und siegten!

Wir sind von der Rallye Köln Ahrweiler 2017 zurück und haben einen Pokal mitgebracht.

Getroffen haben wir uns mit unserem Service Team Tobi und Peter Mathar am Freitag zur Mittagszeit im schönen Winzerdorf Mayschoß. Auf der Anreise hatte der Fahrer Markus Schäfer schon den ersten Zwischenfall mit dem Servicewagen, die Lichtmaschine des alten Ford Transits war abgeraucht und musste in der heimischen Garage gewechselt werden. Nachdem dann auch noch die Batterie im Rallye Escort den Geist quittierte und durch den Akku meines Caddys erneuert wurde, war ein abfahren der Prüfungen wegen Zeitmangel nicht mehr möglich. Wir fuhren noch die "flammen-neuen Regenreifen“ auf einer Landstraße an. Es handelt sich hier um normale M+S-Straßen-Winterreifen der Firma Goodyear. Der“ Ultra Grip 8“ rutschte und quietschte in jeder Kurve. Mehrmals fuhren wir eine nahe Tankstelle an und änderten den Luftdruck, sodass aus Über- Untersteuern wurde und umgekehrt. Irgendwann rutschte das Auto dann relativ neutral über alle Räder… Die Konkurrenz hatte reinrassige Rennregenreifen auf den Achsen montiert und das Wetter war nass und etwas um 6 Grad.

Nachdem dann auch die Zuschauergruppe mit Silke, Heiko, Lydia, Mosh und Michi, Rich Kronen und Tanja eingetroffen war, ging es über die Rampe und zur ersten WP, dem Ahrweiler-Klassiker „Weinbaudomäne“, der schon mehrere Jahre nicht mehr gefahren wurde. Die Auffahrt von Dernau durch den nassen Wald auf das Schotterstück lief ganz gut. Auf der nur feuchten Abfahrt über die Landstraße rutschte und quietschte der Escort und Markus hatte große Mühe das Fahrzeug auf der Straße zu halten. Trotzdem hatten wir den 25. Platz im Gesamt und den 5. Platz in der Klasse. Zufrieden wurde noch der Lampenbaum demontiert und die M+S blieben drauf. Am Samstag in der Früh war das Wetter dann trocken. Wir riefen den Service an, denn die Räder mussten gewechselt werden. Als wir uns dann im Fahrerlager trafen öffnete Petrus immer wieder die Schleusen. Markus sprach ein Machtwort, die M+S blieben drauf und wurden den ganzen Tag nicht mehr gewechselt.


Nachdem dann meine Lieblingsprüfung, das Saarbachtal wegen einer ergiebigen Ölspur abgesagt wurde, fuhren wir weiter zur WP Insul. Dort hatten sich auch schon unsere „Fans“ in der ersten Kehre versammelt und feuerten uns an. Natürlich legte Markus einen gepflegten Drift auf das Asphaltband, doch das Ergebnis auf der Prüfung war ernüchternd. Nur Platz 34 bzw. 8 in der stark besetzten (14 Fahrzeuge) 2 Liter Klasse. Auf den folgenden Prüfungen konnten wir uns jedoch wieder steigen. Wir kamen in den Rhythmus und Markus kam mit unseren M+S immer besser zurecht. Nur auf der Nordschleife rückwärts hatten wir schlechte Karten. Auf der Zufahrt, dieses Jahr von Breitscheid z.T. über Feldwege, waren wir mit Unterstützung unserer Fans noch gut drauf. Doch auf der Nordschleife hatten wir keinen Gripp. Sobald Markus etwas schneller in die Kurve ging rutschte das Auto nur noch. An frühes Beschleunigen war nicht zu denken. Wir verständigten uns auf eine möglichst saubere Linie und brachten die Runde irgendwie zuende… Im Mittagsservice konnten wir dann die Zeiten überprüfen: 24. Gesamt und 6. In der Klasse und nur 0,6 Sekunden hinter unserem direkten Konkurrenten in unsere Klasse.

Die Jungs vom Service kümmerten sich hervorragend ums Auto und wir konnten etwas essen und trinken. Auf den nächsten WPs wurde der Regen stärker. Z.T. zog Nebel auf. Jedoch wurden wir bei diesen Verhältnissen immer schneller. Und zum letzten Service hatten wir einen Platz gewonnen und somit einen Pokal vor den Augen. Es mussten aber noch 3 Prüfungen gefahren werden. Auf der Südschleifen WP gab es dann einen heftigen Schlag auf einer Schotterpassage. Das Service Team konnte aber auf einer nahen Landstraße Entwarnung geben. Der Escort hatte den Knall verkraftet und mit montierten Christbaum gings dann auf die letzten beiden WPs durch die komplett dunklen Wälder. Gerade die WP Cassel ist sau schnell und bei Regen, Dunkelheit und Nebel kann man viel falsch machen. Aber gerade auf diesen anspruchsvollen WPs konnten wir unsere besten Zeiten setzen. Beide mal 16. im Gesamt und 4. in der Klasse.


So konnten wir in der Endabrechnung auch den 20. Platz im Gesamt mit Goldcup, den 16. Platz in der Youngtimer Auswertung und den 5. Platz in der Klasse für uns verbuchen! Leider ist dann ein M+S beim Burnout im Zielpark von der Felge gesprungen…ansonsten können wir den Ultra Grip 8 mit reinem Gewissen empfehlen. Mit unseren Reifen fährt Markus übrigens noch auf seinem Straßenauto durch diesen Winter…

Bedanken möchte ich mich natürlich noch bei Tobi und Peter, die super Arbeit abgeliefert und uns bei dem scheiß Wetter 2 Tage lang sehr geholfen haben. Bei Markus, der wirklich sehr gut gefahren ist und bei schlechten Bedingungen den Leistungs- und Reifennachteil überfahren kann, das Auto ohne Schramme und Dreher über die WPs gebracht hat. Bei den „Fans“, die uns vor Ort bei diesem miesen Wetter auf zahlreichen Prüfungen angefeuert haben. Und bei Gott, denn der erschuf den Heckantrieb!



Vielen Dank an Pro-Steilstreckler und Co-Pilot Alesi für den Cockpit-Bericht.

Letzte Aktualisierung: 7. Dezenber 2017
Copyright: Burkhard Köhr


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