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Hart an der Grenze 1985 - 1994




Tourenwagen DM

18. Juni 1988

13. + 14. Lauf zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft

 

Im Rahmenprogramm zum 24h-Rennen werden 2 Läufe zur Tourenwagen DM auf der Nordschleife gefahren. Die Läufe gehen über je 4 Runden à 25,3 km. Bei sonnigen Eifelwetter bilden 100.000 Zuschauer eine würdige Kulisse.

Beim ersten Lauf geht Armin Hahne (Ford Sierra Cosworth) von der Pole-Position ins Rennen und fährt auf sehr weichen Reifen einen komfortablen Vorsprung heraus. In der 4. und letzten Runde taucht Markenkollege Klaus Niedzwiedz in seinem Rückspiegel auf. Er war von Platz 16 gestartet. 1 Kilometer vor dem Ziel, im Streckenabschnitt Tiergarten, hat die Aufholjagd von Klaus Niedzwiedz ein abruptes Ende. Bei 290 km/h platzt der rechte Hinterreifen. Der Sierra schlägt fast ungebremst in die Leitplanken, hebt ab, überschlägt sich mehrmals und bleibt auf dem Dach liegen. Klaus Niedzwiedz kann sich selbst aus dem Wrack befreien. Er übersteht den mehrfachen Salto Mortale mit einem Bruch des linken Oberarms glimpflich.







Bei der DTM 1989 rollte Klaus Ludwig im Castrol-S nach einem Dreher rückwärts über die Strecke. Das Feld versuchte zu beiden Seiten auszuweichen. Armin Hahne sah das Fahrzeug zu spät und prallte auf den Mercedes. Armin Hahne erlitt einen Trümmerbruch am rechten Bein.

 

 

 

1990

 

Tourenwagen DM

16. Juni 1990

13. und 14. Lauf zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft

Der neue Mercedes 190 E 2.5-16 Evolution 2 kam bei der DTM auf der Nordschleife erstmalig zum Einsatz. Die DTM fuhr am Samstag vor dem Start zum 24h-Rennen 2 Läufe á 4 Runden.

Schon in der 1. Runde beim 13. Lauf zur DTM flog AMG-Pilot Kurt Thimm in der Fuchsröhre ab. Unfallursache: Reifenschaden am rechten Hinterrad. Kurt Thimm blieb unverletzt.

Beim 14. Lauf der DTM schied Klaus Ludwig mit seinem Mercedes Evo 2 in der Hohenrain-Schikane aus. Unfallursache: Reifenschaden am rechten Hinterrad.

Die Fehleranalyse für die beiden Ausfälle der AMG-Piloten ergab:
- extreme Belastungen an die Reifen durch die Nordschleife
- hohes Zusatzgewicht
- Abtrieb des großen Heckflügels

Im weiteren Verlauf des 14. Laufes verlor der Mercedes von Jörg van Ommen im Streckenabschnitt „Schwalbenschwanz“ ein Rad. Der nachfolgende Schnitzer-Pilot Fabien Giroix konnte dem Rad nicht mehr ausweichen. Sein BMW wurde in die Luft katapultiert und überschlug sich. Die Sicherheitszelle bewahrte Giroix vor schweren Verletzungen. Er kam mit Prellungen und einer Gehirnerschütterung davon. Schon im Training war der Streckenabschnitt „Schwalbenschwanz“ Fabien Giroix zum Verhängnis geworden. Bei einem Motorplatzer schleuderte der BMW wild über die Fahrbahn, schlug jedoch nirgendwo ein.

 

 

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