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Auf in den Ring!
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Hart an der Grenze 1965 - 1974















Gerhard Mitter fuhr den neuen Porsche Spyder
im Training bei einem Überholmanöver im
im Streckenabschnitt Adenauer Forst in den Graben.














Internationales ADAC 1000-Kilometer-Rennen

5. Juni 1966

Hilfe aus Sicherheitsgründen wurde abgelehnt

Karl-Heinz Becker und Arthur Schneider waren mit einem Martini-BMW in der Klasse bis 1300 ccm Hubraum der Prototypen beim 1000-Kilometer-Rennen 1966 am Start. Wer von den beiden Fahrern den ersten Turn gefahren war, ist leider nicht bekannt. In der 7. Runde blieb der Martini-BMW bei km 22,5 im letzten Anstieg vor dem Start- und Zielbereich liegen. Der Wagen stand zu 1/3 auf der rechten Fahrbahn und dass an einer Stelle, wo die Rennwagen mit ca. 200 km/h vorbei rauschen. Zunächst versuchte der Fahrer per Anlasser den Wagen wieder in Gang zu setzen. Danach hantierte er 3x im Motorraum, um den Wagen zu starten. Während dieser leichtsinnigen Aktionen erhielt er Zeichen von den Streckenposten sein Auto direkt an die Eifelbüsche zu stellen (Leitplanken waren damals am Nürburgring, aber auch an anderen Rennstrecken noch ein Fremdwort). Der Fahrer ignorierte die Anweisungen der Streckenposten. Daraufhin eilte ein Streckenposten zum Fahrer, um ihm zu helfen. Hilfe aus Sicherheitsgründen darf in Anspruch genommen werden und führt nicht zum Ausschluss aus der Wertung. Diese Regelung in Sportgesetz war dem Fahrer aber wohl unbekannt und er verjagte den Streckenposten.

Zwischenzeitlich kam Fritz Jüttner (Abarth 1300) mit hoher Geschwindigkeit auf der rechten Fahrbahnseite angerauscht, da er die Boxen ansteuern wollte. Aufgrund der gelben Flaggen bremste Fritz Jüttner abrupt, kam ins Schleudern und prallte frontal in den Martini-BMW. Der Fahrer hatte sich in letzter Sekunde mit einem Sprung in den Eifelginster gerettet.

Fritz Jüttner wurde aus seinem Wagen herausgeschleudert und schwer verletzt. Der Martini-BMW wurde durch den Aufprall über die Böschung auf einen darunter liegenden Parkplatz geschleudert und beschädigte weitere Fahrzeuge. Der Abarth rutschte ca. 100 m über die Fahrbahn und blieb auf der Brücke zum Ort Nürburg quer auf der Strecke liegen. Ein Streckenposten wurde von dem Abarth erfasst und leicht verletzt.


Der Martini-BMC-Cooper startete bei den Prototypen bis 1300 ccm Hubraum.



 

 

28. Großer Preis von Deutschland

8. August 1966

Guy Ligier startete im Training am Freitag mit einem Cooper-Maserati. In der ersten schnellen Rechtskurve im Streckenabschnitt Hatzenbach kam er von der Strecke ab und überschlug sich. Er kam mit einem Knöchelbruch und einer Knieverletzung noch relativ glimpflich davon.

Am Samstag verunglückte Mike Spence im Training mit seinem Lotus BRM 2000 auf der Start- und Zielgeraden auf Höhe der Boxen. Mike Spence blieb unverletzt. Die Mechaniker legten eine Nachtschicht ein und so konnte Mike Spence am Sonntag vom 13. Startplatz ins Rennen gehen. Im letzten Drittel des Rennens fiel er mit Motorproblemen aus.








XIII. Internationales ADAC 1000-Kilometer-Rennen

28. Mai 1967

Porsche feierte einen 4fach Triumph beim 1000-Kilometer-Rennen 1967. Allerdings wurde die Konkurrenz schon im Training dezimiert.

Herbert Müller und Jean Guichet waren mit einem Ferrari Dino 206S zum 1000km-Rennen 1967 an den Ring gereist. Doch leider war während des Freitag Trainings das Rennen für sie gelaufen. Ein harmloser Vergaserbrand vernichtete den Ferrari. Lt. Augenzeuge Hermann Erk kam der Ferrari Dino mit Jean Guichet am Steuer bereits brennend in den Streckenabschnitt Hatzenbach gefahren. Jean Guichet hielt an und ein Streckenposten kam mit einem Handfeuerlöscher angerannt. Allerdings konnte er den Brand nicht löschen. Ehe der zweite Streckenposten zur Stelle war, hatte sich das Feuer schon zu weit ausgebreitet.

Die Streckenposten gingen zu ihrem Posten zurück und telefonierten. Erst nach einer halben Stunde kam ein Krankenwagen mit Sanitätern, die vier größere Handfeuerlöscher einsetzten, jedoch ohne Erfolg. Bei den Löschversuchen zeigte sich, dass das verwendete Trockenlöschmittel sehr problematisch war. Die Magnesiumfelgen brannten unter Einwirkung des Löschmittels nur noch stärker. So brannte der Ferrari Dino komplett aus. Während der Löscharbeiten wurde das Training nicht unterbrochen.

Die Bilder zeigen das Drama in seiner chronologischen Entwicklung:

Der Mirage von David Piper/Dick Thompson wurde im Training am Sprunghügel vor dem Karussell so stark beschädigt, dass ein Start beim 1000-Kilometer-Rennen nicht mehr möglich war.



Besten Dank an Hermann Erk für die Aufnahmen und den ausführlichen Informationen zu diesen Ereignissen am Ring, bei denen sich die Rennleitung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt hatte.

Info: Der Sprunghügel in dem Bergaufstück vor dem Karussell wurde mit dem Streckenumbau 1970/71 beseitigt. Trotzdem ist heute noch die Stelle des Sprungshügels ersichtlich. Bei den Läufen der VLN auf der Nordschleife werden die schnellsten Wagen am alten Sprunghügel immer noch leicht ausgehebelt.








 
Der schrottreife Porsche von Gerhard Mitter unterhalb des Streckenabschnittes "Kallenhard".

 
Nach dem Unfall stand Gerhard Mitter neben einem Streckenposten.


: Besten Dank an Walter Irmer für die Bilder vom Unfall von Gerhard Mitter beim Großen Preis der Tourenwagen 1967. Walter Irmer war "Ohrenzeuge" des Unfalls. Als er am Unfallort eintraf, waren die Streckenposten noch auf der Suche nach dem Wagen, da der Porsche hinter Bäumen und Sträuchern verborgen tief in der Botanik versteckt war.

 






Graham Hill hatte im Abschlusstraining einen Unfall im Streckenabschnitt Fuchsröhre. Mit einem blockierenden Rad kam er von der Strecke ab und demolierte seinen Lotus erheblich. Graham Hill konnte dem Wagen unverletzt entsteigen. Über Nacht wurde das T-Car für ihn vorbereitet.


Graham Hill zerstörte seinen Wagen im Training im Streckenabschnitt Fuchsröhre.
Im Ersatzwagen startete er zum Grand-Prix. Direkt nach dem Start drehte er sich in der Südkehre.
Im Rennen schied nach der 12. Runde aus.



Im Rahmenprogramm zum Großen Preis von Deutschland der Formel 1 wurde das Formel V-Rennen um den AvD-Deutschland-Pokal ausgetragen. Kurz nach dem Start gab es eine Massenkollision vor der Südkehre. Helmut Marko (Austro V) war beim Start angerempelt worden, wobei sich der Tankdeckel löste. In der Südkehre spritze Benzin auf die Hinterräder und Helmut Marko stellte sich quer. Zehn Wagen wurden in den Unfall verwickelt. Nur Werner Riedel konnte später weiterfahren. Alle anderen Fahrer schieden aus. Besonders hart traf es das IGFA-Racing-Team aus Köln mit den Fahrern Hannelore Werner, Rainer Braun, Helmut Kelleners und Luitpold Schwaiger. Alle vier Fahrer schieden durch den Unfall aus.















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