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Rennfahrer Arnulf Schießer

Bilder Walter Kotauschek, Peter Nicot; Bericht: Burkhard Köhr

Arnulf Schießer begann seine Rennfahrerkarriere 1968. Sein erstes Rennen bestritt er auf dem Hockenheimring. Arnulf Schießer fuhr in der Formel V einen Kaimann.

 Auf dem Nürburgring fuhr Arnulf Schießer Rennen auf der Nord- und Südschleife. In der sehr erfolgreichen Rennfahrerkarriere wurde Arnulf Schießer 1971 Deutscher Meister in der Formel V. In der Endwertung des Europa Cup belegte er im selben Jahr den 3. Platz hinter Bertil Roos und Kennerth Persson. Für seinen 3. Platz erhielt Arnulf Schießer eine Prämie von DM 2.500,-.

Neben seinen Siegen fuhr Arnulf Schießer auch Rundenrekorde auf dem Nürburgring. Beim dem Formel V-Rennen zum AvD Deutschland Pokal am 1. August 1971 fuhr er mit 9:35,4 Minuten (= 143,1 km/h) die schnellste Runde. Arnulf Schießer beendete das Rennen als Zweiter mit einem Rückstand von 0,3 Sekunden auf Kennerth Persson. Noch im selben Jahr wurde der Rundenrekord von Bertil Roos am 5. September 1971 beim ADAC-Eifelpokal-Rennen mit 9:26,2 Minuten (= 145,2 km/h) unterboten. Beim Eifelpokal-Rennen wurden 2 Läufe für die Formel V à 5 Runden ausgetragen. Arnulf Schießer sah jeweils als Vierter die Zielflagge.

      

     

     

In die Annalen des Nürburgrings hat sich Arnulf Schießer mit seinem ewigen Rundenrekord auf der Südschleife für die Formel V am 11. April 1971 eingetragen. Beim VI. Internationalen ADAC 300-Kilometer-Rennen umrundete Arnulf Schießer die Südschleife in 3:09,4 Minuten. Diese Zeit wurde in den folgenden Jahren, in der die Südschleife schon gänzlich in Vergessenheit geriet, nicht mehr unterboten. Neben seinem ewigen Rundenrekord konnte Arnulf Schießer das Rennen als Sieger beenden. Nach 13 Runden siegte er mit über 30 Sekunden Vorsprung vor Axel Bonin.

Neben seinen Erfolgen zeigte sich der Motorsport auch bei Arnulf Schießer von der gefährlichen Seite. So war er beim VII. Internationalen ADAC 300-Kilometer-Rennen auf der Nordschleife am 1. April 1973 in der Massenkarambolage auf der Döttinger Höhe der Formel Super V verwickelt.

Seine motorsportliche Karriere beendete Arnulf Schießer nach einem schweren Unfall beim Formel Super V Rennen im Rahmenprogramm zum 1000-Kilometer-Rennen 1973. In der ersten Runde war Arnulf Schießer in eine Kollision mit 5 anderen Rennwagen im Streckenabschnitt Flugplatz verwickelt. Der Wagen von Arnulf Schießer fing Feuer. In der ersten Runde fuhr der Porsche-Löschwagen mit Ex-Rennfahrer Herbert Linge dem Feld hinterher. Durch das schnelle Eingreifen der Sicherheitsstaffel konnte das Feuer gelöscht werden. Arnulf Schießer wurde mit Brandwunden und einem Knochenbruch in das Adenauer Krankenhaus eingeliefert.

Die nachfolgenden Bilder von Peter Nicot dokumentieren die dramatischen Ereignisse am Streckenabschnitt Flugplatz.

        

        

        

        

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Wir danken Arnulf Schießer für die umfangreichen Informationen.
Weiterhin bedanken wir uns bei Walter Kotauschek und Peter Nicot, die uns die Veröffentlichung Ihrer Bilder erlaubt haben.

 

 

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