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26. Internationales ADAC Eifelrennen

28. April 1963

Bericht: Burkhard Köhr

         

Das Eifelrennen war der Auftakt zur Motorsportsaison 1963. Mit über 200 Startern in den sieben Rennen war das Tagesprogramm prall gefüllt. Dies wurde von den Zuschauern honoriert. Trotz Regenschauer und einem kalten Eifelwind waren rund 100.000 Zuschauer an den Ring gekommen. Während der Trainingstage zeigte sich das Eifelwetter noch von der besten Seite.

Im Rennen der 50ccm-Klasse fuhr Hans Georg Anscheidt einen neuen Rundenrekord. Im Rennen der 125er-Klasse siegte Kunimitsu Takahashi vor den beiden Weltmeistern Brian Redman und Luigi Taveri . Im Rennen der 250er-Klasse wendete sich das Blatt für Brian Redman und er siegte vor Taveri. Mit 44 Startern war dieses Rennen am besten besetzt. Der Deutsche Rainer Butz wurde mit seiner unterlegenen NSU Dritter. Im 13-Runden-Rennen der 350er-Klasse konnte Rainer Butz den 2. Platz hinter Mike Duff belegen . In der Halbliter-Klasse sah es so aus, als ob Mike Duff seinen Erfolg aus dem vorangegangenen Rennen wiederholen könnte. Doch Rudi Thalhammer fing ihn kurz vor dem Ziel noch ab. Das Rennen der Motorrad-Gespanne war mit 24 Startern gut besetzt. Nach zehn Runden fuhren Deubel/Hörner (BMW) einen ungefährdeten Sieg heraus. Sie hatten fast eine Minute Vorsprung auf die Schweizer Schneideregger/Robinson.

Gerhard Mitter durfte beim Eifelrennen 1963 erstmals wieder nach dem Lizenzentzug in der Formel V aufgrund des Urteils des ONS-Berufungsgericht starten Anekdoten. Wie gut, dass der Lizenzentzug in die motorsportlose Winterzeit fiel.

Das Formel Junior-Rennen mit 34 Teilnehmern war die Abschlussveranstaltung. Bei immer dichter werdenden Nebel verkürzte die Rennleitung die Distanz von 20 auf 13 Runden. Es gab einen Start-Ziel-Sieg von Gerhard Mitter (Lotus-Mitter DKW) vor Jacques Maglia (Lotus 22) und Curt Bardi-Barry (Cooper T67). Die schnellste Runde erzielte Jacques Maglia in 3:37,1 Minuten. Die Startformation war erneut 4-3-4. Die Pole-Position hatte sich Gerhard Mitter in 3:13,5 Minuten gesichert.

Nach dem Rennen ließ die Rennleitung den Hubraum der drei Erstplatzierten überprüfen. Alles war korrekt!

Als Gerhard Mitter nach dem Rennen mit seinem Anhänger nach Hause fuhr, verlor er ein Rad. Alle Radmuttern waren losgedreht worden.

 

Weitere Informationen und Bilder zur Südschleife und zum Eifelrennen gibt es in dem Buch
The Other Green Hell

Link zum Buch

und in dem Buch

ADAC Eifelrennen

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: Quellen: auto mobil sport, Programmheft


Datum: 17. Januar 2010
Copyright: Burkhard Köhr

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