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Jochen-Rindt

Mainzer Spuren

Ausstellung vom 19. bis 28. April 2012 im Mainzer Rathaus

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag von  8 - 18 Uhr und Samstag von 9 - 14 Uhr, sonntags geschlossen

Bilder: Manfred Rommelsheim, Ann-Iren Ossenbrink


Jochen Rindt
* 18. April 1942
 † 5. September 1970

Jochen Rindt, der "österreichische" Rennfahrer und einzige Formel 1 - Weltmeister posthum, war ein echter 'Meenzer Bub'.
Er wurde am 18. April 1942 in Mainz geboren. Das Elternhaus stand in der Kaiserstraße 55. Seine Eltern, Ilse und Karl Rindt, die Inhaber der Gewürzmühle Klein & Rindt in der Rheinallee, starben im Jahre 1943 bei einem Luftangriff in Hamburg. Mit nur 15 Monaten kam Jochen als Vollwaise zu seinen Großeltern nach Graz, bei denen er aufwuchs. Noch bevor er als Erbe der Gewürzmühle 1963 Geschäftsführer wurde, begann seine Rennfahrerkarriere. 1965 gewann er das 24h-Rennen von Le Mans, 1969 siegte er erstmals bei einem Formel-1-Rennen und 1970 verunglückte er, beim Training zum Grand Prix von Monza, tödlich. Sein Punkte-Vorsprung reichte trotzdem zum Gewinn der Weltmeisterschaft aus. Bis zu seinem Tod hatte Jochen Rindt die deutsche Staatsangehörigkeit, da er aber mit österreichischer Lizenz fuhr, gilt er bis heute als erster österreichischer Formel 1-Weltmeister.

Anlässlich des 70. Geburtstag von Jochen Rindt veranstaltet der Mainzer Automobilclub die Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" im Mainzer Rathaus. Die Journalistin Ann-Iren Ossenbrink hat viele Monate über den "Mainzer" Jochen Rindt recherchiert. 

In der Ausstellung werden private, bisher unveröffentlichte Fotos von Jochen und seiner Familie zu sehen sein. Einige Fotos zeigen ihn in seiner Gewürzmühle "Klein & Rindt" in der Mainzer Rheinallee. Rennfahrerfotos von Rainer Schlegelmilch zeigen Jochen auf dem Höhepunkt seines Lebens.

Der Rindt-Historiker Erich Walitsch aus Wien stellt einige Exponate zur Verfügung. So können die Ausstellungsbesucher und Rindt-Fans einen Blick auf den Original-Rindt-Helm aus den Jahren 1967/1968 werfen. Auch Jochen's Rennfahreranzug aus seiner Zeit beim Gold Leaf Team Lotus wird zu sehen sein. Und auch ein Rennfahreranzug aus dem Jahr 1966, als er für das Team von John Cooper fuhr.

In einer Art "Videobox" werden Ausschnitte aus dem Film von Erich Walitsch "Jochen lebt" gezeigt.

Passend zum 70. Geburtstag wird Martin Pfundner sein neues Jochen-Rindt-Buch in Wien veröffentlichen.

Offizielle Jochen-Rindt-Homepage von Erich Walitsch:
www.jochen-rindt.at

 

Impressionen von der Ausstellung

     

  

  

  

  

  

Fazit zur Ausstellung

Die Ausstellung "Jochen Rindt - Mainzer Spuren" ist am vergangenen Samstag als Erfolgsgeschichte zu Ende gegangen.

Ausgangspunkt für die Ausstellung war die Titelgeschichte über Jochen Rindt im Mainz-Vierteljahresheft (Ausgabe 1/12, Verlag Bonewitz). Verfasst wurde sie von der Initiatorin der Ausstellung, Ann-Iren Ossenbrink, die in ihrem Leitartikel die Mainzer Spuren Rindts aufdeckt. Ebenfalls im Bonewitz Verlag erschienen, ist die Broschüre zur Ausstellung, die alle Bilder und Exponate enthält.

Frau Ossenbrink zieht Bilanz: "Es war überwältigend, wie viele Besucher sich in diesen zehn Tagen die Ausstellung angesehen haben! Knapp 2000 Rindt-Fans aus dem ganzen Bundesgebiet und sogar aus Österreich und der Schweiz zog die Ausstellung an. Unser Ziel war es, den vergessenen Sohn der Stadt Mainz wieder in Erinnerung zu rufen und das ist, glaube ich, gelungen!"

In der Ausstellung, die anlässlich des 70. Geburtstages von Jochen Rindt im Mainzer Rathaus gezeigt wurde, waren viele bisher unveröffentlichte Privatfotos aus der Kindheit des Mainzers zu sehen. Magischer Anziehungspunkt für viele Besucher war aber der original Rindt - Formel 2-Rennwagen, den er in der Saison 1967 gefahren ist. Auch sein Helm aus der 67-er Saison und zwei Rennanzüge weckten das Interesse der Gäste. Viele Mainzer kamen aber, um mehr über die Geschichte der Gewürzmühle Klein & Rindt zu erfahren, deren Alleinerbe Jochen Rindt war.

"Viele Besucher, mit denen ich gesprochen habe, fanden es schade, dass die Ausstellung nicht verlängert wurde", fügt Ann-Iren Ossenbrink hinzu. Der Mainzer Automobilclub als Veranstalter, hat sich daher entschlossen, die Bilder aus der Ausstellung mit der Lebensgeschichte des Mainzers Jochen Rindt auf Wanderschaft gehen zu lassen. "Anfragen gibt es bereits, von verschiedenen Motorsportmuseen und auch aus Mainz", fügt Ann-Iren Ossenbrink hinzu. "Wir wollen die Erinnerung an Jochen Rindt hochhalten, auch über seinen 70. Geburtstag hinaus."

 

Bilder aus der Karriere von Jochen Rindt

Zur Einstimmung auf die Ausstellung ein paar Bilder von Jochen Rindt bei Rennen auf dem Nürburgring, in Hockenheim, in Spa-Francorchamps und in Zandvoort. Weitere Bilder u.a. aus dem Archiv von Dirk Rommelsheim werden in der Ausstellung gezeigt.

 

Eifelrennen 1964

Beim Eifelrennen 1964 auf der Südschleife des Nürburgrings belegte Jochen Rindt mit einem Brabham in der neu geschaffenen Formel 2 den vierten Platz.

 

1000-Kilometer-Rennen 1965

Zusammen mit Joakim Bonnier gewann Jochen Rindt auf einem Porsche 904/8 die Kategorie der GT-Prototypen bis 2000 ccm Hubraum. Im Gesamtklassement belegten sie einen hervorragenden dritten Platz.

 

Großer Preis von Deutschland 1965

Jochen Rindt im alten Fahrerlager.

 

Auch in der Formel 1 einer der Schnellsten. Jochen Rindt belegte beim Großen Preis von Deutschland auf der Nordschleife den vierten Platz auf einem Cooper Climax.

 

 

1000-Kilometer-Rennen 1966

Im letzten Viertel des 1000-Kilometer-Rennens 1966 fielen Jochen Rindt und Nino Vaccarella nach einem Unfall mit dem Porsche 906 aus.

      

     Großer Preis von Belgien 1966

In der vierten Runde überholte Jochen Rindt (Cooper) den führenden John Surtees (Ferrari). Wegen eines Differentialschadens wurde Jochen Rindt langsamer und John Surtees konnte kurz vor Schluss wieder die Führung übernehmen. Jochen Rindt belegte den zweiten Platz beim Großen Preis von Belgien.

 

 

Großer Preis von Deutschland 1966

Ein- und Ausfahrt von der Rennstrecke in das alte Fahrerlager.

Jochen Rindt im Gespräch mit Mike Parkes. Gerhard Mitter ist auf Krücken im Fahrerlager unterwegs.

 

Der Cooper-Maserati von Jochen Rindt.

Jochen Rindt kam als Dritter auf das Siegerpodest.

 

 

Eifelrennen 1967

 Jochen Rindt siegte 1967 beim Eifelrennen auf der Südschleife in der Formel 2.

 

 

Großer Preis von Deutschland 1968

Der Brabham-Repco von Jochen Rindt im Fahrerlager.

 

Beim legendären Regen- und Nebelrennen sah Jochen Rindt als Dritter die Zielflagge.

 

 

Großer Preis von Holland 1969

 Beim Großen Preis von Holland schied Jochen Rindt in Führung liegend aus.

 

 

Großer Preis von Deutschland 1969

 Jochen Rindt mit dem Lotus-Ford im Fahrerlager.

 

In der 10. Runde schied Jochen Rindt mit Defekt aus.

 

 

Großer Preis von Holland 1970

 Sieg für Jochen Rindt beim Großen Preis von Holland 1970.

 

Großer Preis von Deutschland 1970

 Jochen Rindt siegte auch beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheim-Ring. Hier führt Jochen Rindt im Training vor Graham Hill eingangs der Sachskurve.

 

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Für die Bilder und Informationen bedanken wir uns bei:
- Dirk Rommelsheim
- Ann-Iren Ossenbrink


Veröffentlichung: 18. März 2012
Letzte Aktualisierung: 6. Mai 2012
Copyright: Burkhard Köhr

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