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VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

DMV 250-Meilen-Rennen

9. Lauf

8. Oktober 2016

Bilder und Bericht: Johannes Köhr

Nürburgring-Nordschleife und Grand-Prix-Kurzanbindung
Streckenlänge: 24,358 Kilometer
Renndistanz Sieger: 28 Runden = 682,024 Kilometer


Lauf mit Überraschungen!

Der neunte und damit vorletzte Lauf der VLN-Saison war in vielerlei Hinsicht ein voller Erfolg. Besonders für das Farnbacher-Team war es ein historischer Lauf. Nachdem der „alte“ Lexus beim vorherigen Lauf bei einem Tankunfall ausbrannte, setzen die Jungs von Farnbacher Racing den Lexus RC-F GT Prototype ein. Direkt in seiner Jungfernfahrt holte er sich den Gesamtsieg beim DMV 250-Meilen-Rennen.

Doch erstmal alles auf Anfang. Der Samstag startete mit einigen Wetterkapriolen, unter anderem starken Nebel, weshalb das Training und auch das Rennen mit Verspätung starteten. Hinzu kam die leichte Nässe auf der Strecke, die durch immer wiederkehrende leichte Schauer während des Trainings nicht mehr abtrocknete. Bedingt durch diese Umstände lagen die Rundenzeiten nicht unter neun Minuten und das Frikadelli Racing Team mit dem Porsche 991 GT3 R sicherte sich mit einer Zeit von 9:22,826 Minuten die Pole, dicht gefolgt vom Mercedes-AMG GT3 vom Haribo Racing Team auf Platz 2 und dem Audi R8 LMS von Land-Motorsport auf dem dritten Starterplatz. Doch nicht nur das GT3-Starterfeld konnte sich mit 18 Teilnehmern sehen lassen. Einen besonderen Blickfang stellten die erstmals bei der VLN eingesetzten KTM X-Bow GT4 dar. Die von Reiter-Engineering eingesetzten Fahrzeuge wurden hierfür extra an die Nordschleife angepasst und beispielsweise mit einem Dach versehen. In der „VLN-Specials 10“-Klasse fuhren diese um den Klassensieg mit Konkurrenz aus dem Hause Porsche und Aston Martin.

Bereits zu Beginn des Rennens ging der Reifenpoker los. Zu Überraschung vieler bog der Polesetter von Frikadelli bereits nach der Einführungsrunde in die Box ein, gefolgt von einigen weitern GT3 Fahrzeugen. Dennoch blieb die Frage, ob hier nicht eventuell zu hoch gepokert wurde, da sich der Porsche bereits nach der ersten Kurve auf der Grand-Prix-Strecke drehte und nur knapp einer Kollision mit der Leitplanke entging. Letztlich kam das Team leider nicht mehr über den siebten Platz hinaus, stellte damit trotzdem den am besten Platzierten Porsche des Rennens dar.

Während des weiteren Rennverlaufs kristallisierte sich neben den drei Spitzenkandidaten aus dem Hause Haribo, Land und ROWE noch ein weiterer Gesamtsieg-Anwärter heraus. Der Farnbacher Lexus war zwar nicht immer mit den Bestzeiten des Feldes unterwegs, dafür aber sehr beständig und ohne große Komplikationen, was bei einem 4-Stunden-Rennen einen großen Vorteil mit sich bringen kann. Der Haribo Mercedes schied unterdessen während des weiteren Rennverlaufes aufgrund eines defekten Kühlers aus.

Zu guter Letzt konnte das Farnbacher Racing-Team das Rennen für sich entscheiden, gefolgt vom ROWE BMW M6 und dem Audi R8 LMS von Land-Motorsport. Unterdessen begeisterte die Fans der Positionskampf um Platz 4 zwischen Phoenix Racing im Audi R8 LMS und Walkenhorst Motorsport im BMW M6 und der Kampf um Platz 6, welcher von Schnitzer und Frikadelli ausgetragen wurde. Jeweils konnten die zuerst genannten das Duell für sich entscheiden.

Damit schaffte es das legendäre Schnitzer-Team nach langjähriger Pause direkt im ersten Rennen auf den 6ten Platz. Auch erwähnenswert der 8. Platz des Falken-Teams, jedoch nicht auf dem üblichen Porsche 991 GT3 R, welcher das Rennen frühzeitig beenden musste, sondern auf dem erstmals vom Team eingesetzten BMW M6 GT3.

Eine besondere Vorstellung boten zudem die beiden KTM-X-BOC GT4, welche den Gruppensieg unter sich ausmachten und sich über das gesamte Rennen hinweg ein äußerst spannendes Duell lieferten und ihre Konkurrenz in ihrem ersten Einsatz weit hinter sich ließen.




Bilder vom Training im Streckenabschnitt Schwalbenschwanz




Klostertal




Karussell




Steilstrecke

Inoffizielles Training zum nächsten Steilstrecke-Bierdosen-Wettbewerb





Veröffentlichung: 12. November 2016
Copyright: Burkhard Köhr


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